Stadtkern und Lange Vorstadt (SDP)

Das Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ (SDP) hat zum Ziel die bau- und kulturhistorisch wertvollen Stadtkerne und Stadtbereiche über die jeweiligen Einzeldenkmale, Straßen und Plätze hinaus, in ihrer baulichen und strukturellen Eigenart und Geschlossenheit zu erhalten, zukunftsfähig weiter zu entwickeln und einer nachhaltigen Nutzung zuzuführen. Die Förderquote beträgt 80 % der förderfähigen Kosten. Dabei stellen der Freistaat Sachsen sowie der Bund je 40 % der Finanzhilfen und die Kommune ist zu einer Beteiligung von 20 % verpflichtet.

Im Zuge des Erarbeitungsprozesses zum Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK) Glauchau 2030+ wurde herausgearbeitet, dass im Bereich der Kernstadt weiterhin städtebaulicher Handlungsbedarf gegeben ist. Deshalb wurde die neue Gebietskulisse Stadtkern und Lange Vorstadt herausgearbeitet und ein Förderantrag gestellt. Hierzu war die Erarbeitung eines speziellen städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (SEKO) für diesen Stadtbereich erforderlich.

Gebietskulisse Städtebaulicher Denkmalschutz

Gebietskulisse Stadtkern und Lange Vorstadt des Förderprogramms Städtebaulicher Denkmalschutz

Ausgehend von einer Analyse des IST-Zustandes beinhaltet das SEKO die Maßnahmen, welche im Förderzeitraum von 10 Jahren umgesetzt werden sollen. Ziel ist es, den Stadtkern Glauchaus in seiner städtebaulichen Struktur und mit den teilweise denkmalgeschützten, stadtbildprägenden Bauwerken zu erhalten sowie eine bedarfsgerechte Funktionsmischung aus Wohnraum, kleinteiligem Handel, Gastronomie, Gewerbe und generationenübergreifenden kulturellen Einrichtungen zu ermöglichen. Schwerpunkte sind die Schlösseranlage incl. Schlosspark, die Hirschgrundbrücke, Prallhang und Stadtgräben, aber auch die Sanierung zahlreicher privater Gebäude.

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