Ergebnisbericht zu der Werkstatt

Arbeitsplan zur Werkstatt“Rund um den Scherberg – Bürger gestalten ihren Stadtteil”

In den Räumen der Feuerwehr trafen sich am 26.01.2016 ca. 45 Glauchauer Bürgerinnen und Bürger zum Dialog über die Entwicklung ihres Stadtteils. Die Werkstatt war der Auftakt für das aktuell in Erarbeitung befindliche Förderkonzept für das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“. Mittels Investitionen in Wohnumfeld, Infrastruktur und Wohnqualität können mit diesem Programm Stadtteile aufgewertet und in ihrem sozialen Zusammenhalt gestärkt werden.
Neben vielen Einzeleigentümern haben auch Vertreter lokaler Wohnungsgesellschaften, Mieter, Vereinsvertreter und Stadträte an den Tischen Platz genommen. Ihnen wurden zu Beginn durch Herrn Heerdegen, Fachbereichsleiter Planen und Bauen der Stadt Glauchau, die Inhalte wie Möglichkeiten des Förderprogramms und seine Zeitschiene vorgestellt. Dem folgte eine kurze methodische Einleitung zur Werkstatt durch das Büro planart4, das die Moderation der Werkstatt übernommen hat. Positiv herausgehoben wurde, dass die kleine Eigentümerbefragung, die von der Stadt im Zuge der Information zum Start des neuen Fördergebietes durchgeführt wurde, mit einer Beteiligung von 40 Eigentümern eine sehr gute Resonanz zeigte. Viele der Eigentümer haben sich zur Werkstatt angemeldet und sich aktiv in die Diskussion eingebracht.

Stadt Glauchau, Scherbergplatz

Gemeinsam mit den Vertretern der Stadt wurden die aktuelle Situation im Quartier, Ideen zu seiner Entwicklung und Möglichkeiten zur Umsetzung eine Stunde lang an den Tischen lebhaft diskutiert. Als Fragestellungen standen zur Diskussion:

  1. Welches Image hat der „Scherberg“?
  2. Was sind die Stärken und Schwächen des Gebietes?
  3. Was muss sich ändern und wo muss sich aus Ihrer Sicht was ändern ? Benennen Sie räumliche Schwerpunkte dafür.
  4. Wie soll sich der Stadtteil zukünftig entwickeln und welche Ideen haben Sie dazu?
  5. Welche Investitionen und Aktivitäten sind wichtig, um das Gebiet für die Bewohner lebenswerter zu gestalten?

Massnahmebereiche am ScherbergIm Anschluss wurde von den Moderatoren der Tische jeweils eine kurze Zusammenfassung gegeben. Interessant war dabei, dass sich in vielen Punkten zwar eine einheitliche Bewertung der Situation darstellte, dafür eine Vielzahl an Ideen für die Quartiersentwicklung eingebracht wurden.

Den kompletten Ergebnisbericht zu dieser Werkstatt können Sie hier als Pdf-Dokument (300 kB) downloaden>>Bericht: Werkstatt 26.01.2016

Den Einführungsvortrag zu der Veranstaltung finden Sie hier als Pdf-Dokument (1,6 MB) zum Download>>Vortrag_Werkstatt_26012016

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2 Kommentare zu Ergebnisbericht zu der Werkstatt

  1. Gisela Lohse sagt:

    Schade, wir waren nicht in Glauchau, bzw. vorher wegen Krankheit seit Oktober nicht aktuell informiert. jetzt lasen wir die Entscheidung über den Platz am Scherberg. Wir finden, dieser Platz wäre ein wunderbarer Platz für Sport, Spiel oder wenigstens zum Bolzen für unsere Jugend. Es wäre doch ein Leichtes, den übersichtlichen Scherbergplatz mit Hilfe junger Menschen und auch derer Ideen zu verändern und einzurichten. Man sollte sich einmal in anderen Orten umschauen, was alles für unseren Nachwuchs getan wird. Kinderfreundliche Angebote locken auch viel besser junge Familien hier her. Man hat den Eindruck, unsere Stadträte sind nicht so gut mit Kindern ,bzw. Enkeln gesegnet…?

    • D. Apolinarski sagt:

      Vielen Dank für Ihre nette Beschreibung des Scherbergs und vor allem für Ihre konstruktiven Anregungen. Heute wurde der Antrag ” Integriertes Handlungskonzept „Scherberg – nördliche Innenstadt“ bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht und wir werden Sie und alle Interessierten über das weitere Vorgehen auf dem laufenden halten.

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